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Kontrast

Forschung

Im Zentrum des Projekts steht eine systematische, quellenkritische Archivrecherche. In den Archiven der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, in den Beständen der Goethe-Universität Frankfurt sowie im Institut für Stadtgeschichte werden Personalakten, Fachkorrespondenzen, Publikationen, Sammlungsdokumentationen und Bildquellen ausgewertet.

Denn gerade in Randnotizen, Funktionsbezeichnungen oder beiläufigen Erwähnungen werden jene Strukturen sichtbar, die Margaret Rossiter als „Matilda-Effekt“ beschrieben hat: die systematische Abwertung oder Unsichtbarmachung weiblicher Beiträge zur Wissenschaft.

Aus diesen oftmals fragmentarischen Spuren entstehen die Biografien zahlreicher Senckenbergerinnen in unterschiedlichen wissenschaftlichen und technischen Funktionen. Ihre Kurzporträts machen die vielfältigen Lebenswege und fachlichen Beiträge von Frauen in der Naturforschung sichtbar. Sie verdeutlichen, dass diese Akteurinnen keine randständigen Ausnahmefiguren waren, sondern integraler Bestandteil wissenschaftlicher Praxis – historisch wie gegenwärtig – und maßgeblich an der Produktion, Vermittlung und Institutionalisierung naturwissenschaftlichen Wissens beteiligt sind.

Liste Frauenbiografien

Die erforschten Frauenbiografien

Weiterführende Infos

Zum Weiterlesen

Senckenbergs Pionierin der Gehirforschung

Vortrag von Dr. Luisa Kapp über Tilly Edinger